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Editorial
This paper argues that discourses of love in Ghanaian market literature for youth offer a view into complex negotiations of agency and empowerment. Drawing on Deborah Durham's notion of youth as "social `shifters'" and Francis Nyamnjoh's conception of the "interconnectedness" of agency, I take Ghanaian market literature as one specific case of how African literature for youth foregrounds questions of continuity and change as African societies enter into increasingly complex global relations. In this literature for youth, received notions of love, often constructed out of impressions from American pop and hip hop music, carry new notions of agency that compete with existing "domesticated" forms. Authors like Ike Tandoh and Evelyn Tay employ discourses of love to offer youth alternative avenues for empowerment in a context of socio-economic disenfranchizement. In a creative process of "straddling", this writing both reveals and reproduces the contradictions that obtain in youth configurations of agency.

Das hohe Ziel der Erkenntnis

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Michael Pullen.







DAS HOHE ZIEL DER ERKENNTNIS

ARANADA UPANISHAD

VON

OMAR AL RASCHID BEY

HERAUSGEGEBEN VON
HELENE BOEHLAU AL RASCHID BEY


1912



DAS HOHE ZIEL DER ERKENNTNIS




Alphabetische Zusammenstellung der in den Text unuebersetzt
aufgenommenen Sanskritworte.


adhyaya, Lehrabschnitt

akasha, Erscheinung. Grundbedeutung der Wurzel kash (kas, kac),
Licht, Schein; in Ableitungen und Zusammensetzungen: erschauen,
sichtbar werden, zutage treten, erscheinen.
* Derselbe Laut in derselben Bedeutung ist auch in slawischen Sprachen
erhalten (russisch: -------). Hierzu wolle man die philosophisch tiefe
Bedeutung des Wortes 'er-Schein-ung' in Betracht ziehen, wie solche
sich in weit auseinander liegenden Sprachstaemmen vorfindet: '-------'
(swjet) russisch, bedeuted gleichzeitig Welt und Lichtschein;
ungarisch: 'villag' Licht, Schein und Welt; japanisch; 'atsutsuyo'
Schein und Welt etymologisch: erwachtes Leben). *
Danach waere akasha 'Welterscheinung'. Zu dieser Grundbedeutung kommt
aber noch die weitere: 'Raumzeitlichkeit' hinzu. Diese ist in der
vedischen Literatur in einer Reihe von Stellen nachweisbar, welche
Stellen erst durch solche Duplizitaet der Bedeutung volle Klarheit
erlangen; siehe vor allem Brihad-aranyaka-upanishad 3,8 und die
Ausfuehrungen im Oupnek'hat; dort spricht es Yadschnavalkya mit
deutlichen Worten aus, dass akasha 'Raum und Zeit' bedeute und maya,
das heisst 'Schein' sei.
* Im Gegensatz zu raum-zeitlicher Welt-Erscheinung wird das Wesen der
Welt als 'anakasham raumzeitlos' bezeichnet. Dazu hat sich die gleiche
Doppelbedeutung des Wortes auch im Pali erhalten: 'avakaso' gekuerzt:
'okaso' bezeichnet Raum und Zeit zugleich; 'okasam karoti' heisst Platz
schaffen, Zeit und Raum finden. (An das Heraklitische: 'Urkoerper ist
die Zeit' sei hier erinnert.)--So viel an dieser Stelle um die
Wiedergabe des Sanskritwortes akasha auf dessen Grundbedeutung
gestuetzt, nicht wie bisher ueblich durch Weltraum oder AEther, wohl aber
durch 'Erscheinung'--zeitraeumlicher Welterscheinung Urbestand,
sub-stantia, zu rechtfertigen; vergleiche
Nrisimhapurvatapaniyaupanishad 3: "darum soll man akasha als den
'Weltkeim' wissen".*

aranada waere etwa durch 'Sturmesausklang' wiederzugeben.

ashma hat die doppelte Bedeutung: Hammer und Ambos.

asmita, Ich-bin-heit. "Die Ichheit wird ein Wahn genannt, der uns an
ein eigenes Sein glauben laesst" Sankhya Karika 24, 25.

atma, Seele, etymol. Atem; das der Welt zu Grunde liegende Wesen:
brahma in der Erscheinung.--Die uebliche UEbersetzung: 'das Selbst'
ist zu verwerfen solange das Wort 'Selbstsucht' im ethisch
entgegengesetzten Sinne verwendet wird.

Bhagavat-gita, das Hohelied der Gottheit, Episode aus dem
Mahabharasu-Bhagavadgitopanihad, die vom Erhabenen verkuendete
Geheimlehre.

bodhisattva, der Erwacht-erkennende.

brahma, das dem Weltall zu Grunde liegende Wesen--Gottheit.

Brahma, der Gott Brahma, das exoterisch zum Zwecke der Verehrung
persoenlich aufgefasste brahma.--Der Tag Brahma = Evolution der
Erscheinungswelt.

Buddha, etymol. der Erwachte.

buddhi, Erkenntnis; etymol. das Erwachen.

dvandva, Paarzustaende, Gegensaetze.

dvandva vidya, die Lehre vom Gegensinn in der Erscheinung.

gita, das Lied; siehe Bhagavadgita.

himavat, Heimat des Schnees, aeltere Form fuer Himalaya.

gita, das Lied; siehe Bhagavadgita.

himavat, Heimat des Schnees, aeltere Form fuer Himalaya.

ishvara, der Herr, Gott.

kama, Liebe, Trieb, Begierde (griechisch: --------). Die in der Upanishad
festgehaltene Verdeutschung durch 'Verlangen' rechtfertigt sich durch die
vielsagende Bedeutung des deutschen Wortes, welches eine
Unzulaenglichkeit und aus dieser ein 'Langen' nach 'nicht-langen' ein
'daneben-langen' und daraus wieder ein 'etwas-zu-sich- haben-wollen'
--Verlangen nach Ergaenzung.

karma, Tat und Taterfolg, Werk, Wirklichkeit; Gesetz der
Wiedervergeltung, ausgleichende goettliche Gerechtigkeit.

mahatma, Grossbeseelter, etymol. Macht-Atem.

Maya, das Blendwerk der empirischen Realitaet; maya = durch mich, also
'maya maya' = durch mich, mit mir ist Maya!

manas, Verstand, Urteil.

nirvana, Seligkeit, erloschenes Verlangen.

om, feierliche Bejahung, erfurchtsvolle Anerkennung; geistige
Vertiefung anstrebender, Heiliger Ausruf, mystische, das All
umfassende Silbe.

Pradschapati, mythologische Personifikation der Schoepferkraft.

rishi, koeniglicher Weiser, Seher.

samsara im Gegensinn zu nirvana: Kreislauf der Erscheinungswelt, das
sinnliche Da-sein.

savitar, der Erreger: die Sonne.

upanishad, Geheimlehre, philosophischer Hoehepunkt der Veden,
esoterische Erkenntnis.

Yavana, Jonier; gemeint ist Aristoteles.

der Veda, Sammlung indischer heilig erachteter Schriften; das
theo-sophische Wissen--Gottes-Weisheit.

* die mit Sternchen markierten Abschnitte bei der Erklaerung des
Sanskritwortes akasha sind der 2. Auflage von 1917 entnommen. Es
handelt sich hierbei um zusaetzliche Begriffserklaerungen des Wortes.
Ansonsten ist die 2. Auflage identisch mit der ersten von 1912. (Anm.
F.R.)




UEbersicht des Inhalts der Upanishad.

I. Einleitung.--Der Menschheit irdische Ziele.
Pruefung des aufzunehmenden Schuelers. Das Leid der Welt; Frage aller
Fragen. Ungeloeste Widersprueche. Der Weg zur Erkenntnis.

II. Ursprung. Erscheinung. Verkoerperung der Welt--akasha
Zeitraeumliches Dasein der Welt. Raum ist nicht in sich. Zeit ist nicht
in sich. Raum und Zeit sind eins. Zeitraeumliche Verkoerperung ist im
Ich.

III. Aus Ursprung der Welt: Verlangen--kama
Weltschoepferische Kraft des Verlangens. Wille im Ich ist Zeit; Unwille
im Ich ist Raum. Ich-entzweiung: raeumlich entgegenstehendes Verlangen;
Ich-zwiespalt: zeitlich wechselndes Verlangen. Verlangen ist nicht in
sich; Verlangen ist im Ich.

IV. Aus Verlangen: Tat. Wirklichkeit der Welt--karma
Ursache und Wirkung. Freiheit und Notwendigkeit. Tat und Duldung. Lust
und Leid. Kein Gesetz dem Wissenden. Das Trinken der Vergeltung.
Ausgleichende Gerechtigkeit der Gottheit. Alles Grauen dieser Welt
ruht auf Lust. Alle Wirklichkeit dieser Welt ist im Ich.

V. Aus Tat: Verstand und Urteil--manas
Urteil widerspricht sich im Raum; Urteil wechselt in der Zeit; Urteil
hebt sich in sich selbst auf. Urteil ist nicht in sich. Urteil ist
Willensausdruck. Es gibt kein Urteil--Urteil ist Ich.

VI. Durch Erkenntnis: Erwachen aus der Erscheinung--buddhi
Das Verlangen der Welten. Sinnes-wahr-nehmung, Maya. Neigung.
Empfindung und Bewegung. Seele und Verkoerperung. Das verlangende Ich
ist Weltschoepfer. Die Welt denkt nur Einen Gedanken. Das
weltschaffende Wort. Das Problem der Vielheit. Die letzte
Ent-taeuschung. Ich-lose Erkenntnis. dvandva-vidya, die Lehre von der
sich selbst aufhebenden Welt. Seiend nicht seiende Welten. Traum und
Wirklichkeit sind wesenseins. Das Durchschauen der Welt; Bekehrung;
unio mystika. Vollendung in Gottheit--nirvana.




VORWORT

Er, der dieses Werk geschrieben, ist gestorben vor der Herausgabe.
Weil sein Werk der Niederschlag eines ganzen Lebens war, konnte es
auch nicht beendet werden, bis dies Leben erfuellt wurde.
Das Titelblatt, worauf ich in der Eigenschaft als Herausgeber
genannt bin, fand sich im Manuskipt so entworfen vor, wie es hier
gedruckt ist. Es war schon vorbereitet in einer Zeit, als der Tod gar
nicht nahe war. Andere sollten aussaeen, was in seiner Seele gereift
war.
Dass mir die Aufgabe zufiel, ist selbstverstaendlich. Seine Lehre
war Inhalt meines Lebens geworden. Ich hatte ihre helfenden und
gestaltenden Kraefte an mir lebendig gefuehlt.
Wie von einem Strom ist meine Seele von diesem Werke getragen
worden, aus Einheit durch die Vielheit der Erscheinungswelt mit ihrem
Heimatsverlangen, wieder zurueck zur Einheit.
In diesem Werke heisst es: Aus einer Quelle fliesst: sich eines
Andern Seele naehern, sich von eines Andern Koerper naehren.
Darueber ist gesagt: "Aus Verlangen und Naehrung hat Brahma diese
Welt gebildet." "Darum lebt alles dieser Welt durch Naehrung, durch
einver-Leibung, durch an-Eignung; darum lebt alles Ich durch ein
anderes und lebt kein Ich ohne nicht-Ich, und lebt alles Ich durch
nicht-Ich, seelisch und sinnlich.
Also beschraenkt sucht Ich Unbeschraenktheit, also unvollstaendig
sucht Ich Vollstaendigkeit, also unvollkommen sucht Ich Vollkommenheit,
also verstossen, sucht Ich nach dem verlorenen Paradiese, also einsam
schreit Ich um Hilfe--es verlangt nach Allumfassen, nach
All-einheit, nach Vollendung,--nach Nirvana."
Tief wurde meine Seele von den Bildern des Verlangens dieser Welt
bewegt. Zu hoechstem Einklang sah ich das irrende gequaelte Verlangen,
dieser in Qual und Lust erbebenden Erschein-ungswelt sich vor meinen
Augen verwandeln. Eine Erloesung sondergleichen, von der Natur selbst
vollzogen. Trost und Ruhe stieg aus diesem Weke auf. Kein Wort traf
meine Seele, das uebersinnlich zu werden trachtete, aber ein gewaltiger
Strom nahm die heimatlose Seele auf und trug sie unaufhaltsam einem
unaussprechlichen Ziele zu, vor dem jeder Gedanke und jedes Wort
umkehrt.
Mir schien dieses Werk wie eine Heimat und Zuflucht derer, die
sich scheuen vor jedem Wort und jedem Bild, das sich ihrer
Heimatssehnsucht erbarmen moechte.
Mit Naturnotwendigkeit fuehlte ich mich ueber das unstillbare
Verlangen dieser Welt hinauswachsen, ohne Weltflucht--durch
Weltvertiefung, durch Versenken in die Welt der Erscheinung und des
Verlangens. "Anziehung und Abstossung ist Verlangen, bruenstige Wuensche
--inbruenstiges Gebet--Liebe wie Hass. Niederste Gier ist Verlangen
nach dem Hoechsten."
Nichts ist zu niedrig, um nicht das Hoechste zu bergen! Welch
erbarmungsvoller Gedanke!--Von diesem Standpunkt aus--eine
Heiligung sondergleichen der ganzen Natur. Ihre Geheimnisse und
Schrecken, wandeln sich in uns zum Hoechsten, wir brauchen der Natur
nicht zu entfliehen; wir sind geborgen. Die Welt--zu Ende gedacht--
ist Erloesung.
Das ist der Standpunkt, von dem es mir moeglich war, alles, was
diese Lehre mir bot, zu erfassen.
Und wenn ich mich frage: Was hat dem Werke, vordem es in die Welt
geht, so viel Macht gegeben auf jene Menschen, die ihm bereits nahe
traten, so mag es wohl dies sein, auf das ich hier hindeute, und was
einer der teuren Freunde, die mit dem Werke lebten, aussprach: "Es
wurde eine Heimat, ein Ruheplatz, wohin ich stets zurueckkehren werde,
wo ich mich hingehoerig empfinde, es wurde mir ein ureigenster Besitz."
Auch die Einheit dieses Werkes ist auf dem schweren Weg durch die
Vielheit enstanden. Seine Kuerze ist die Tat langer Jahre eines Lebens.
Ich kenne den weiten Weg, ich durfte ihn mitgehen, der zurueckgelegt
werden musste, um solches Ineinandergreifen aller Teile zu schaffen, um
solche einheitliche Zusammenfassung aus dem Ganzen herauswachsen zu
lassen. Ich erlebte es mit, welch starke Verbindung schaerfster
Verstandestaetigkeit mit den Kraeften seelischen Schauens dazu gehoert,
um die schwierigsten Gedankengaenge und ihre anfaenglich unmoeglich
erscheinenden Ergebnisse zu solcher Einfachheit der Vorstellung, zu
solcher Selbstverstaendlichkeit des Ausdrucks auszugestalten.
Es war ein langsames Schaffen; aber ein sicheres Wachsen, immer
aus dem Lebenszentrum, dem Ich-Punkt heraus. So entsteht ein
Naturgebilde.
Alles von der Natur Geschaffene stellt sich uns mit so sicherer
Selbstverstaendlichkeit dar, dass wir nur schwer dazu gelangen, seine
Bedingtheit aus unendlicher Zusammensetzung zu begreifen.
Alles Vereinheitlichte und darum Einfache ist schwer zu ergruenden.
Das gilt auch fuer diese Schrift: sie lesen zu koennen--das ist eines
schwere Kunst und Wenige werden sich dazu hinringen.
Paracelsus sagt:
"Was unmoeglich gesagt wird, was unverhofflich und gar verzweiflich
ist, wird wunderlich wahr werden und soll sich niemand verwundern ueber
den kurzen Weg und kurzen Begriff, denn das Viele ist die Quelle von
vielem Irrtum."
Wir lernten "das sich dazu hinringen" durch ihn selbst. Er war uns
der Pfoertner, der uns das schwere Tor auftat.
Durch ihn empfanden wir, wie wenig alle Worte sagen, selbst seine
Worte, die nicht mehr nur Worte der Sprache sind, die zu tiefen
Bildern fast unsagbarer Dinge wachsen.
An der Bildung der Worte, der Enstehung der Sprache, waren, wie
bei allem Schaffen, die hoechsten Ahnungen lebendig mit am Werke.
Diese urspruenglichen Ahnungen tiefster Wahrheiten scheinen
gleichsam durch die viel gebrauchten Worte hindurch, wachen wieder
auf, sprechen sich im Worte selber wieder aus, sobald die Sprache
schoepferisch behandelt wird.
Die kuehnste Anwendung der Sprache deckt sich hier mit ihrem
urpruenglich einfachsten Sinn.
Es ist, als ob nicht ein einzelner Mensch spraeche, sondern als ob
der Geist der Sprache sein wissen von sich selbst offenbarte.
Der, der diese tief lebendige, wissende Sprache sprach, ging den
Weg seines Werkes. "Wortlos das Letzte" ist dort das Schlusswort. Er
hat auch davon uns noch ein Stueck erfassen lassen durch seinen grossen
Tod. In Schweigen versank die Sinnenwelt, das unaussprechliche
leuchtete auf, das gesucht, in sich und in allen Dingen, lebenslang;
verklaert fuehlte er es nahen.
Dieses Buch ist seine Wegspur dorthin.--Zu Ende der Weg;
erreicht das Ziel;--wortlos das letzte.
Fuer mich ist es eine Notwendigkeit, ebenso gewollt wie schmerzlich
und doch freudig, den innig behueteten Besitz, der bisher nur still und
verehrt Nahestehenden dargeboten wurde, oeffentlich hinauswirken zu
lassen in die grosse, dieser Lehre so fremde Welt, damit sie die
Wenigen finde, denen sie ihre Leuchtkraft mitteilen soll, die ein
inneres Recht auf sie haben.
Solche wird sie finden; ich weiss es, weil nicht ich allein die
heilsame Klaerung im Wirrsal des Lebens daraus empfing. Ein Kreis von
Schuelern und Verehrern hatte sich langsam um den zurueckgezogenen
Denker versammelt.
Es lag mir nahe, Aussprueche der kleinen Gemeinde dem Werke
mitzugeben, eine waermende Huelle von Liebe, die sich bereits darum
gebildet hatte;--scheint doch dies Werk auf den ersten Eindruck dem
gegenwaertigen Leben so fern, als sei es aus dem Weltenraum auf die
Erde gefallen; denn was aus Sehnsuchtsglut, die nie am Vergaenglichen
Genuegen fand, geboren wurde, ist wie von der Unendlichkeit, die fuer
uns nicht irdische Lebenwaerme birgt, angehaucht.--Ich tat es nicht
und gab ihm nur meine grosse Liebe mit, die ihm durch ein Leben
gehoerte.

Helene Boehlau al Raschid Bey.





DAS HOHEZIEL DER ERKENNTNIS
-- aranada-upanishad --




I.
IRDISCHE ZIELE
-- samsara --


So lautet die Upanishad:
om!
Auf das Geheiss des Verehrungswuerdigen! Diese Unterweisung
niedergeschrieben zu Stambul, im indischen Kloster auf Akssarai,
begonnen am fuenfzehnten Tag des Monats rebi uel evel im Jahre
dreizehnhundertundvier.

*

Der Verehrungswuerdige spricht:
"Frieden sei aller Erscheinung!"
"Du hast, o Teurer, deinen Wissensweg fern von uns gesucht; hast
du, im Abendlande belehrt, des Wissens Ziel--: 'Befriedigung'
erreicht? Welches Begehren fuehrt dich hierher?"
--"Verehrungswuerdiger..."--
"Suchst du weitere Gelehrsamkeit oder verlangt dich, aus
Nichtigkeit hinaus, nach letzter Erkenntnis?--Erfasse es wohl! denn
unermesslich ist, in allen Ewigkeiten und Unendlichkeiten unermesslich,
was du--erkennend--erringst."
--"Verehrungswuerdiger! Ein Schueler steht vor dir, das Holz zum
Opfer in der Hand..."--
"Nun wohl!... Was von grossen Fragen bewegt dich?"
--"Das Leid auf Erden, o Herr! Die Unabwendbarkeit des
Verderbens, das Grauen und die Qualen der Geschoepfe--Woher ist der
Ursprung des UEbels in unserer Welt?"--
"Ursprung des UEbels? Hast du, o Teurer, was du so nennst, wohl
erfasst und vermoechtest mit klaren Worten zu antworten?"
--"Keine Antwort, Verehrungswuerdiger!"--
"Hat dich, o Teurer, dein Lehrer ueber den Sinn der Fragebelehrt?"
--"Verlangend war ich, o Herr..."--
"So hast du im Abendlande Wissen hierueber nicht erlangt?--Wer
von Lehrern dort gibt Antwort--letzte Erkenntnis, unwiderleglich?"
--"Unzureichend, Verehrungswuerdiger, ist alle menschliche
Vernunft! der Widersinn der Welt ist unueberwindlich"--
"Dem ist nicht also, o Sohn!--Eines nur,--nur Eines... ist
unerkennbar..."
--"Verehrung sei dir, o Herr! Wie koennte sich selbst
Widersprechendes bestehn? Wie koennte Unerreichbares dem Wissen
erreichbar werden?--Fliesst UEbel und Boeses aus der Gottheit, so ist
es von der Gottheit gewollt. Will Gottheit Boeses, so ist Gottheit
boese. Waechst aber das Boese nicht aus der Gottheit, so ist es von der
Gottheit nicht gewollt und ist dennoch,--so ist Gottheit in sich
entzweit--zwei Gottheiten, die sich bekaempfen, widersprechen,
aufheben.--Der Widersinn ist unloeslich"--
"Dem ist nicht also, o Teurer!"
--"0 Herr! Woher ist UEbel und Boeses in der Welt? Warum ist Leiden
und Tod? Wenn es eine Antwort auf diese Fragen gaebe, so wuerden die
Wissenden von ihrer Wahrheit erfuellt sein; der Veda wuerde sie uns
lehren, die Gita, Yadschnavalkya, der Buddha, Badarayana,
Shamkaratscharya, Lao-tse, Li-tse, die grossen Lehrer des
Abendlandes..."--
"Dennoch ist es nicht also, o Teurer! dennoch ist es nicht also!"
--"Diese Fragen sind ungeloestes Geheimnis; es gibt uns Menschen
keine Antwort! Dies entgegne ich dir in Ehrfurcht, o Herr! Wenn aber
dem nicht so ist, so wolle der Erleuchtete mich hierueber wahrhaft
belehren."--
"Eines--o Teurer, ist unerkennbar--nur Eines!--und Schweigen
ist Antwort... Diese deine Fragen jedoch sind durchsichtig, tragen die
Antwort in sich."
--"Wuerdige mich der Belehrung, o Herr!"--
"Nahe liegt die Antwort, leicht ist die Antwort auszusprechen, mit
wenigen Worten ist die Antwort auszusprechen--weit der Weg, muehevoll
der Weg zu Erkenntnis..."
--"Weise mir den Weg, o Maechtiger! Lass die Erkenntnis ueberstroemen
auf mich, deinen Schueler, der ich in Demut deine Kniee umfasse!"--

"Wohlan! Es sei! Tritt naeher, fasse meine Hand; gebiete deinem
Herzen Ruhe und Ruhe den Gedanken."
"Moege uns die Stunde guenstig sein! Moege der Geist der Upanishaden
uns leuchten."

"Fern von hier, in unsrer aller Heimat ruht das Feuer unter der
Asche des Herdes; der Moerser toent nicht mehr unter den Haenden
arbeitsfreudiger Maedchen; der Laerm des Tages schweigt; aufgestiegen
zum wolkenlosen Himmel ist der Opferrauch und heilige Elefanten
kuenden die Nacht..."
"Indessen von denen da draussen, die sich Menschen nennen, der
eine, gedankenlos wie ein Tier, sich dem Schlafe ueberlaesst und im
Traume weiter nach zerrinnenden Freuden jagt,--indessen andere,
unfaehig sich der Betaeubung des Lebens zu entreissen, nichtige Reden
fuehren, veraechtliche Kuenste anstaunen oder uebersaettigt und nie
befriedigt in Weibesarmen ruhen,--ist uns die Stunde gekommen, nach
dem Hohenziel des Menschen zu forschen.--Wohlan, o Schueler,
wiederhole deine Frage!"
--"Verehrung sei dir, o Fuerst! Ursprung des Boesen, Ursprung von
Selbstsucht und Zwietracht, Ursprung des Unheils dieser Welt, Quell
alles Leides; Quell alles Widersinnes, alles Irrtums, aller Suende
dieser Welt, Frage aller Fragen, nie geloeste Raetsel!--: Wie ist
sittliche Erkenntnis und Tat denkbar unter Herrschaft blinder
Naturgesetze? Wie ist freie Willensentscheidung des Menschen vereinbar
mit unabweisbarer Notwendigkeit alles Geschehens? Wie ist der
Gegensatz zu ueberbruecken zwischen Empfindung und Bewegung, Seele und
Koerper, Gott und Welt?--Ich nehme meine Zuflucht zu dir, o maechtig
Beseelter! Weise mir den Weg ans Ufer der Erkenntnis--mir, dem
Suchenden!"--
"Wohlan!--Wisse dich aufgenommen, o Schueler! Schichte das Holz
zum Opfer... Folge meinen Worten; schweigend folge,--du betrittst
heiligen Weg. Folge mit offener Seele aus leicht verstaendlichem Beginn
von Stufe zu Stufe festen Schrittes zum letzten Ziele,--uns allen
bestimmt. Ich offenbare dir verhuellte Wahrheit--uralt heiliges
Wissen--Upanishad."

*

"O Teurer! Seit dem Tage Brahma stuermt unser Wohnsitz, die Erde,
unaufhaltsam durch den Weltraum. Der segenspendende, totbringende
Sonnenstrahl, mit jedem Augenblick rastlos vorrueckend, weckt die
Scharen der Geschoepfe aus tiefem Schlaf zu kurzem Tagesbewusstsein. Sie
erwachen unter dem Einfluss des Erregers Savitar--und ihr erster
klarer Antrieb ist, sich Nahrung zu verschaffen, um das Leben weiter
zu fristen. Alsbald halten sie Ausschau nach einem schwaecheren
Genossen, um ihn zu beruecken und zu fressen.--Sie selbst haben es
sich so ins Herz gelegt: andere zu vernichten, um sich zu erhalten.
"Zu solchem Ziele ist jede Verschmitztheit, jede Frechheit, jede
List und Gewalt, jedes Unrecht erlaubt und geboten, und belohnt sich
auf der Stelle. Jede Unentschlossenheit, jede Abschwaechung des
straffen, zielbewussten Willens, etwa aufkeimendes Mitleid, die
leiseste bessere Regung, raecht sich unmittelbar: der Fang ist
vereitelt und Hunger die Strafe. Darum Verdruss, wenn die Beute
entgeht, und Herzensfreude, wenn sie roechelnd am Boden liegt.--Kein
andrer Ausweg: um zu leben--erbarmungslos morden.--Einst wirst du
erkennen, aus welcher Tiefe solches fliesst.
"So wird es ein gewohntes Handwerk, und seit Menschengedenken von
Vater auf Sohn vererbt. Niemand weiss es anders, jedermann uebt es
unbedenklich aus, haelt es lieb und wert, eignet sich willig die
noetigen Kunstgriffe an und zieht dann, wohl ausgeruestet, tagtaeglich
nach lockender Beute aus.
"Sehr bald wird der Raubende den Unterschied gewahr zwischen dem
leicht und dem schwer zu erlangenden Frass, zwischen der sicheren und
der gefaehrlichen Jagd, zwischen der wehrlosen und der wehrhaften
Beute, und er lobt das Eine und schilt das Andere, betrachtet das Eine
mit Hass, das Andere mit Liebe, nur sich im Auge. Was sich fressen
laesst, gefaellt ihm und er nennt es gut; was sich nicht willig hergibt,
was widersteht, was gar ihn selber angreift, missfaellt ihm und er nennt
es schlecht und boese. Fressend haelt er das Tun fuer loeblich und recht,
doch selbst gefressen fuer unrecht und boese.
"Er trifft sonach sorgfaeltige Auswahl und vermeidet die Jagd auf
seinesgleichen, eingedenk, dass Solche Waffen fuehren wie er selbst: der
Kampf ist gefaehrlich, der Erfolg nicht sicher. Es ist geratener,
Schwaechere zu bekaempfen, dem gleich Wehrhaften moeglichst aus dem Wege
zu gehen; es ist vorteilhafter, sich mit ihm zu vertragen, gute
Nachbarschaft zu halten--Frieden und Freundschaft, wenn solcher
Nachbar, von gleicher Gier nach gleichem Ziel beseelt, zur Erlangung
des Frasses mitbehilflich ist.
"Notgedrungen verbindet er sich mit Gleichgesinnten, jagt und
raubt gemeinsam mit ihnen, achtet auch das eingegangene Buendnis,
solange es ihm dienlich scheint. Bei guter Gelegenheit jedoch kehrt er
sich gegen seinen Bundesgenossen, entwendet dem UEberraschten die
Beute, wiederholt das bequeme Spiel so oft als tunlich und knechtet
endlich den milderen oder minder schlauen Gefaehrten dauernd zu seinem
Dienste.
"Sein boeses Tun traegt ihm gute Fruechte. Durch Buendnis oder
Waffenstillstand nach aussen leidlich gesichert, von Weib und Knecht im
Jagen unterstuetzt, gewinnt er Zeit zur UEberlegung. Er beginnt an den
kommenden Tag zu denken und lernt allmaehlich sich die Nahrung fuer den
Notfall zu sichern.
"Er gewoehnt sich sein Gebiet bedachtsam abzujagen; er hegt und
erhaelt sich den Bestand nach Moeglichkeit fuer die Zeiten des Mangels;
er schont das tragende Weibchen, sorgt fuer den heranwachsenden Wurf
und zaehmt ihn, um ihn besser zur Hand zu haben. Was er nun ehrlich
erworbenes Eigentum nennt, behuetet er sorgsam und schuetzt es
entschlossen gegen hungernde Mitbewerber; schuetzt seine Herden mit
Gefahr seines Lebens gegen fremde Fresser--zum Frass fuer sich.
"So im Gefuehle gesicherter Nahrung schaut er mit Befriedigung und
Wohlgefallen auf die anwachsende Herde und liebt sie mit aufrichtiger
Liebe. Erbarmungsloser Raeuber und treuer Hirte! Beides waechst aus
derselben Wurzel und wird nur mit anderen Namen genannt--nur Worte,
blosse Lautverschiedenheit.
"Solchem Tun und Treiben haben sich seine Glieder, seine Sinne,
sein Hirn, seine Denkungsweise angepasst, er hat seine Gewohnheiten,
seine Sitten, seine Gesetze darnach gebildet; er laesst sie sich nicht
abstreiten, ueberwacht sie eifrig, haelt, was er sein gutes Recht nennt,
unentwegt aufrecht und erachtet es fuer heilig.
"Das Rauben und Morden ist allmaehlich in fest gehandhabte und
streng eingehaltne Ordnung gebracht, und alle Welt fuegt sich freudig
dieser Ordnung. Was jedermann an sich selbst als grauenvoll empfindet,
wird dem Naechsten gelassen angetan. Es wird kaltbluetig und mit Musse
gemordet und in sanften Formen gefressen. Es ist nicht mehr das
sterbende Tier im letzten vergeblichen Widerstand, mit brechendem
Auge, stoehnend, blutuebergossen--nein, es sind gesittet zubereitete
Speisen und friedlich heitere Mahle. Es nimmt kein Vernuenftiger Anstoss
daran. Der Schmausende weiss sich von niederer Begierde frei, von
unantastbarer Redlichkeit, auf der Hoehe der Gesittung--und das Tier,
das sich Herr der Schoepfung fuehlt, nennt sich--Erkenntnis in ferner
Daemmerung--Mensch, und seine Mitgeschoepfe--Nutzvieh.
"Nutzvieh sind ihm auch seine Weiber; er hat sie gegen Mitbewerber
unter Muehen erkaempft und huetet sie nicht ohne Not. Er ueberwacht sie,
buerdet ihnen alle Muehen auf und missbraucht sie zu jedem Dienst; er
liebt sie, wie er seine Herden und seine Helfershelfer liebt. Er zankt
und spielt wieder, flaetscht die Zaehne und liebkost, schmeichelt und
laesst sich schmeicheln, liebt und verachtet, je nach Lust.
"Und das Weib fuehlt sich Mutter,--sie gebiert und sieht im Kinde
sich selbst! Sie ueberschuettet den hilflosen Wurf mit der Liebe zu sich
selbst, mit verschwenderischer, hingebender Liebe--jederzeit bereit,
fuer ihr eigen Fleisch und Blut sich aufzuopfern.
"Der Erzeuger folgt zoegernd der Mutter: pflegt, ueberwacht, erzieht
die Brut; lernt sie mit Gefahr seines Lebens schuetzen--ja in freudig
aufgenommenem Kampfe vergisst er sich selbst und opfert sich fuer sein
Kind. Was selbstlose Liebe heisst, ist auch in ihm aufgegangen. Er hat
sich, gleich der Mutter, in einem von ihm abgetrennten, einem fremden
Wesen--sich ausser sich--wiedererkannt; hat sich geopfert, um sich
im Kinde zu erhalten--selbstlos aus Selbstsucht.
"Wie aus der Gier, sich bequemen Frass zu sichern, Liebe zur Herde
floss, so fliesst aus starrer Selbstsucht: --Aufopferung und
Selbstlosigkeit. Es ist dasselbe Tun und wird nur mit einem anderen
Namen benannt. Selbstsucht, zu Ende gedacht, ist Selbstlosigkeit.
"Dies ist einfach und erklaerlich. Der du mich hoerst, wiss' es: Dies
ist das Wunder aller Wunder,--ist Quell und Ursprung, Geburt aller
Gottheit, aller Welten, Geburt aller Welten--Vernichtung aller
Welten; Samsara--Nirvana.
"Die Welt ist Selbstsucht--Selbstlosigkeit unterliegt allueberall
und siegt unablaessig; erlischt und flammt auf, vergeht und waechst, ist
und ist nicht--Nirvana in Samsara.
"So, o Teurer, koennen wir Menschen nachdenkend uns dieses
vorstellen.--
"Doch, wie ein Elefant, der den Stachel des Fuehrers nicht fuehlt,
vom Wege abirrt und ueber das Ziel hinauslaeuft,--so bin ich vom
Gedanken abgewichen und habe mehr gesagt, als ich zunaechst sagen
wollte.
"Wie auch das Tun und Treiben der Menschen erscheine, welch' hohe
Bezeichnung es auch fuehre, welch' heiligen Namen es auch trage--in
diesem wirr verschlungenen Reigen ist nur Ein Gedanke, nur Ein Ziel:
das Leben, das eigene Leben!--Ich! Ich, das sich aus dem Fleisch und
Blut des Naechsten aufbaut,--ich, das von der Vernichtung des Anderen
lebt...
"Folgst du meinen Worten, o Teurer?"
--"Mit ganzer Seele!--Du hast, o Herr, die Entstehung
menschlicher Gefuehle dargelegt, den Wechsel und Wandel der Gefuehle,
die Umkehr des Gedankens und die letzte Grundlage alles menschlichen
Tuns!--Wolle der Verehrungswuerdige nunmehr auslegen, wie in dem
Gesagten die Antwort auf unsere Fragen liegt?"--
"Ich lehre es dich, o Teurer, du aber verstehst mich nicht. Ich
habe es ausgesprochen, du aber hast es nicht gehoert.
"Wohlan denn! Da ich zunaechst von der Quelle redete, aus der alles
Tun fliesst, ist dir nicht, o Teurer, der Gedanke aufgestiegen, dass es
naeher laege zu fragen, nicht wie das Boese, wohl aber wie das Gute in
die Welt gekommen sei? Denn die Welt des Samsara ist durch Entzweiung,
ganz im Banne des Zwiespalts, not- und leiderfuellt, ganz im Banne
nimmer gestillten Verlangens, ganz im Banne ewig friedloser Tat, allen
Qualen preisgegeben, preisgegeben dem Tode. Wie in solcher Welt konnte
der Gedanke des Guten entstehen?
"Indessen wie das Boese, oder wie das Gute in die Welt gekommen
sei--beides sind muessige Fragen und die eine nicht besonnener als die
andere.
"Leicht zu durchschauen sind die Fragen, offen liegt die Antwort, nahe
Erkenntnis, weit der Weg.--Aus dem Dickicht aberwitziger Torheit
will ich dir den Elefantensteg treten, dich hinauszufuehren zu
sonnenklarer Einsicht.
"Wie wenn Einer im pfadlosen Urwald irrend, vergeblich den
rettenden Ausweg sucht und bei sinkender Nacht, zu Tode erschoepft und
jedweder Hoffnung bar, sich zum Sterben zu Boden wirft--und
erwacht am hellen Tage und erkennt die Umgebung und sieht sich nahe
seiner Heimat--so erwachst du im Lichte der Erkenntnis und siehst
dich nahe dem urewigen Ziel.
"Ich fuehre dich aus blindem Wahn zu Erkenntnis, aus Todesgrauen zu
Seeligkeit, aus Verlangen zu Erfuellung--und leuchten moege uns das
Licht des Veda, das Licht des Veda!"

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